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19. Mai 2016

Bangkopf

Zum Abschluss dieser Reise machten wir noch einen Abstecher nach Bangkopf – äh Bangkok. Flavio glaubt uns einfach nicht, dass es Bangkok und nicht Bangkopf heisst! Jänu 🙂 Wir wollten nochmals in diese pulsierende Stadt eintauchen und unseren Kindern zeigen wo wir vor zehn und acht Jahren eine tolle Zeit verbrachten. Wir bezogen wie zu Beginn unserer Reise eine ganze Wohnung, natürlich mit Pool- und Fitnessanlage im Hause (letzteres beäugten wir einmal mehr nur von aussen😉)!

   
   

Die Aussicht von unserer Dachterrasse – direkt auf das neu höchste Gebäude von Bangkok! (von Ole Scheeren)
  

Schon kurz nach unserer Ankunft machten wir uns auf um den Kühlschrank etwas zu füllen. Die Strassenfoodstände wurden soeben aufgebaut, herrlich diese verschiedenen Düfte!

 
  
  
 
Frisch zubereiteter Streetfood

Dann sind wir natürlich auch auf der Suche nach fabric also auf Deutsch Stoff. Per Passagierboot fahren wir dem Chao Praya entlang. 

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In der Nähe von little India steigen wir aus und finden uns direkt im Flowermarket wieder.
 
   
 

  
  
 

Und dann finden wir die richtigen Strassen, Katja wähnt sich im Paradies und kriegt von uns Dreien auch etwas Auslauf. 😉

 
  
  
  
 

Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen an der Khaosan Road Pat Thai essen zu gehen.
   
  
  

 

Abendessen für uns vier: köstliche Nudeln und 3 Frühlingsrollen für total 90 Baht (=2.50CHF!)

Für die Kinder suchten wir nochmals einen speziellen Spielplatz und wurden etwas im Norden der Stadt mit dem Children’s Discovery Museum fündig.

  

Im Cockpit

 

Bei der Feuerwehr

 

Beim Tierarzt

als Städtebauer

 

Archäologen

   

  
 

Ok, der Pinsel kommt normalerweise erst bei der Kleinstarbeit zum Einsatz…
  

Gärtnereien und vieles mehr, ein Kinderparadies!

Und der obligate Wasserpark

  

Während der Reise liefen wir immer wieder an Spielsachen heran welche unsere Kinder gerne haben wollten. So machten wir zusammen ab, dass wir in unserer letzten Station in Bangkok dann etwas für sie kaufen würden. Dachten wir doch dass wir hier relativ günstig davonkommen und wir das Ganze dann auch nicht mehr lange mit uns herumzuschleppen müssen. Die Spielzeuge fanden wir dann auch aber…. diese Preise???

Chaos, das übliche Bild

  
  
  
  

Wir wurden aber auch hier noch fündig und die Augen unserer Kinder begannen zu leuchten!

 

Zum Schluss fanden wir noch ein sehr tolles Shoppingcenter das Terminal 21. Jedes Geschoss repräsentiert eine Weltstadt wie Tokio, London, San Francisco und die Läden machen bei diesem Konzept mit, ja sogar das Wachpersonal passt sich an!

 
  
  
  
  
  
 
Nach total fünf Tagen in Bangkok hiess es für uns dann definitiv die Rucksäcke packen und ab nach Hause, ganz nach Hause 😉
Schön war’s in Bangkok – wir kommen wieder!


3. Mai 2016

Cameron Highlands

Stephan&Katja, Position: º/º

Aufgrund des diesjährigen Wetterphänomens El Nino sind unsere Tag etwas wärmer als gewöhnlich. So dachten wir uns wir machen einen Ausflug in die Berge, auf knapp 2’000 Höhenmeter, um dieser Hitze etwas ausweichen zu können. Und unser Plan ging auf, wir stiegen bei angenehmen 24°C aus dem Bus. Doch dieses Erlebnis mussten wir uns hart verdienen.
Frühmorgens trafen wir uns mit unseren japanischen Freunden beim Car. überpünklich fuhren wir los und nach knapp zwei Stunden erreichten wir schon Ipoh, eine mittelgrosse Stadt im nirgendwo. Nach einer halbstündigen Pipi-Pause schlängelten wir weiter den Berg hoch. Um uns kurvten Töffli-Gangs welche wir jeweils bei kleinen Steigungen wieder einholten.

  
  

Wir dachten das passt perfekt, damit wir am Nachmittag noch eine Tour in Tanah Rata buchen können. Doch als wir den Kilometerstein, noch 27km bis Tanah Rata, passierten verlangsamte unsere Carchauffeur seine Fahrt. Wir stehen im Stau, ja das kann mal passieren, doch dieser Stau endete erst vor unserer Unterkunft!!!

 

Somit hatten wir den lieben Nachmittag im Car anstatt mit Sightseeing verbracht. Solch ein vergleichbares Chaos erlebten wir erst einmal im nepalischen Kathmadu. Jeder würgt irgendwie in eine 20cm Lücke um doch noch etwas schneller zu sein, doch das führt dazu dass der Verkehrsfluss ganz zum erliegen kommt.

  

Wir hatten dafür genügend Zeit um uns die Umgebung genauer betrachten zu können.

   
    
  
Mit mehr als 3.5 Stunden Verspätung, nach 8 Stunden Busfahrt, wurdenwir dafür direkt vor unserer Unterkunft abgeladen.Wir machten uns sofort daran eine Tour zu buchen um die Teeplantagen zu besuchen. Doch erstens ist die Teefabrik zu und zweitens erwarten Sie einen weitern Monsterstau, denn es müssen ja die meisten wieder runter. In Malaysia werden Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, direkt am Montag nachgeholt. Ich bin auch für diese Regelung!!! 😉

Somit machten wir am nächsten Morgen eine kleine Dschungelwanderung nach Bringchang.

  
 

   

  

  

  

 Streiften ein Herrenhaus  
Farne sind hier Bäumen

 Wir suchten die Erdbeerplantagen auf (welche jedoch alle am Vortag bereits leergepflückt wurden)…

   

Mit Bewässerungssystem und angenehmer Pflückhöhe.

 

…und stattetem einem Tempel einen Besuch ab.

   

     
Am Dienstagmorgen machten wir uns zusammen auf in die Highlands.

  
Als erstes durften wir durch die Teeplantagen schlendern und die fantastische Umgebung geniessen. Diese Teebäume wurden vor 85 Jahren gepflanzt und diese werden drei mal jährlich gepflückt und musste jeder volle Kratten Kilometerweit  in die Fabrik runter getragen werden. Früher wurden diese von Hand gepflückt, für 1 Kilo gab es ganze 15 Cent Lohn – da waren die Plantagenarbeiter froh wenn Regenzeit war, denn da wog jedes Blatt etwas mehr – doch heute werden diese maschinell geschnitten, mit Ästen und allen Blättern zusammen. So gibt es hier nur Schwarztee, denn für Grün-und Weissen Tee müssten die verschiedenen Blätter Einzel gepflückt werden. Das Gebiet gehört immer noch einem Schotten.

   
    
    
 
Da die Felder viele Fussstunden von der Stadt entfernt sind wurden für die Arbeiter kleine Siedlungen mit Schulen, Tempel, Arzt und Shops errichtet. Ausländer und Einheimische sind strikt getrennt, denn die Einheimischen wohnen zusammen mit der ganzen Familie, die Ausländer in einem Massenschlag. Auch arbeiten die Malayen nur in der Fabrik, die Feldarbeit ist Ihnen zu dreckig und zu streng.

Die Tour führte uns weiter auf den Gipfel diese Berges.

  
Danach durften wir noch etwas über den Urwald, den sogenannten Mossyforest, erfahren und diesen noch selbst begehen. Wir mussten jedoch beachten, dass grüne ästchen auch giftige Schlangen sein könnten (die Zeit bis ins Spital würde jedoch nicht reichen) und dass wir nicht auf die Äste und Wurzeln treten, denn das Moos entzieht den Bäumen den Saft und somit wird dieses extrem brüchig. Die Bäume wachsen in diesem Gebiet nur 1cm pro Jahr! Die Humusschicht ist 4m, es läuft sich somit wunderbar weich darauf.

   
    
    
    
  In solchen Wäldern in Neuseeland wurden die Filme wie Avatar oder Herr der Ringe gedreht. Leider breitet sich die Zivilsation immer mehr aus und brennt den Mossyforest nieder um mehr Raum für Erdbeerplantagen, Gemüse oder einfach Hotels zu gewinnen. Unserer Führer meint, dass es möglich ist, dass in 20 Jahren hier kein Urwald mehr sein wird!!!
Den Kindern machte es unheimlich Spass bei angenehmen Temperaturen über Stock und Stein zu klettern.

 
Nach dem Besuch in der Teefabrik, welche jedoch heute Putztag hatte (ha! gestern geschlossen, heute Putztag, wir sahen also gleichwenig), hiess es Abschied nehmen von unseren beiden japanischen Freunden. Auch die Kinder haben beide sehr lieb gewonnen und so fiel es auch Ihnen schwer auf Wiedersehen zu sagen.

   
    
 
Für uns hiess es dann einen Tag später die Koffern packen und zurück nach Georgtown damit wir dort die Fähre nach Langkawi nehmen konnten.


24. April 2016

Kota Bharu

Stephan&Katja, Position: º/º

Nach einer Taxifahrt mit der Angst Fred Feuersteins Auto mit Fussantrieb könnte Wirklichkeit werden (der Boden des Taxis war so durchgerostet), kamen wir in Kota Bharu an.Unsere holländischen Kollegen hatten uns diese Unterkunft empfohlen und das war einer der einzigen Fixpunkte die wir hatten.

Unsere Erwartungen wurde nicht enttäuscht. Die Anlage war schön und die Umgebung und das Angebot war vielfältig, obwohl die meisten Touristen hier nur auf der Durchreise sind.

   
Ein Baumhaus und Trampolin für die Kinder.


Einen herrlichen Pool für Alle

    

Neben dem farbenfrohen Markt in der Stadt
 

      

und dem günstigen Essen auf dem China Foodmarket (den malayischen mieden wir, da diese Gerichte meist zu scharf für Tabea und Flavio sind),

  
 waren weitere Highligts das Frühstück am Fluss mit regelmässigem Besuch der Warane, der täglichen Badeplausch im Pool und die kulturellen Vorführungen, welcher wir Beiwohnen konnten.
  
Frühstück am Fluss



 

Einen kulturellen Einblick der anderen Art

 

Kreisel werfen und auffangen.  
   
  

Silat Tari

Selbstverteidigungstanz

     

Bei diesem Anblick könnte man schon bald Vegetarier werden

  
   
Leider konnten wir nur einen Workshop besuchen, aber der war für Tabea und Katja sehr spannend. Sie lernten die Technik für Batik
   
  
 

So können Sie ein selbstgemaltes Souvenier nach Hause nehmen.

  

Neben uns entstanden riesige Kunstwerke!

  
   

Einmal assen wir bei einem ausgewanderten Schweizer, der uns sehr viel Spannendes von der Entwicklung der letzten 25 Jahre in Malaysia zu berichten wusste und wurden bei einem Inder Zeugen der unglaublichen Gastfreundschaft, nachdem wir zum x-ten Mal in dieser Stadt kein Taxi finden konnten. Auch bei Ihm erfuhren wir viel über die immer schlimmer werdenden Ueberschwemmungen und konnten dies anhand von Bildern auch den Kindern anschaulich machen.
Leider konnten wir keine Affen beim Kokosnüsse pflücken sehen, das und das Drachensteigen lassen ist in dieser Umgebung auch sehr verbreitet.
Da Kota Bharu sehr nahe der thailändischen Grenze liegt, ist hier nicht nur der Islam, sondern auch der Buddhismus verbreitet, neben den Taoisten (Chinesen) und einigen wenigen Christen.

Das veranlasste uns dazu, eine Tempeltour zu machen.

Sie führte uns zu dem Drachentempel…

   

  
 
…mit einem stehenden Buddha und ganz vielen liegenden streunenden Hunden, was uns nicht so gefiel.
Der nächste  Tempel wartete mit vielen 3D-Bildern

  
   

Und einem sitzenden Buddha auf.

So fehlte nur noch der…

 

…liegende Buddha.

   
 

Nicht so imposant wie der goldige in Bangkok, aber von der Grösse her auch sehr eindrücklich.

Auch diesemal hatten wir nicht so sehr Glück mit dem Taxi, denn es streikte bei den ersten beiden Tempeln, als wir wieder losfahren wollten. So musste Stephan in der brütenden Hitze auch noch ein Auto anstossen, beim dritten Tempel liess der Fahrer den Motor dann während der gesamten Besichtigung laufen…

 
Aber das absolute Highlight des Aufenthaltes in Kota Bharu war die eintägige Velotour durch das Hinterland, kleine Dörfer und zu Handwerkern.

Aber dies dann im nächsten Bericht.


20. April 2016

Inselleben

Stephan&Katja, Position: º/º

Tabea ist vom Schnorcheln begeistert, sie will kaum mehr aus dem Wasser. So beschlossen wir einen Schnorchelausflug mit einem kleinen Boot zu den benachbarten, unbewohnten Rawa-Inseln zu machen.

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Kaum taucht man mit der Brille unter Wasser, merkt man, dass man inmitten von Fischen schwimmt. Ein unbeschreibliches Gefühl!

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An zwei Schnorchelstopps hatten wir das Glück, einem Napoleonfisch zu begegnen. Es waren zwar mit ca.1m kleine Exemplare aber nicht weniger eindrücklich.

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Und beim Turtlepoint konnten wir einige Schildkröten beim Essen beobachten und eine tauchte dann direkt neben uns auf um Luft zu holen. 

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Da der Dschungel sehr nah ist unternahmen wir einen kleinen Dschungeltrek. Wir hofften doch ein paar Tiere in der freien Natur sehen zu können. Und tatsächlich klettern Streifenhörnchen durch die Baumwipfel, Warane fliehen mit lautem Rascheln im Laub, sodass Tabea knapp 50cm Rückwärtspringt 🙂 Verschiedene Vögel und Schmetterlinge doch die Affen konnten wir nicht mehr erspähen.

  

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Am Ende des Dschungels kamen wir zu einer weitern Bucht, auch hier wunderschöne Ausblicke.

  
  
Nach fünf wunderbar erholsamen Tagen wurde es Zeit um die Koffern zu packen und wieder zurück zum Festland zu reisen.

  
  

Das Boot hatten wir ganz alleine für uns, so konnten die Kinder alle 5 Minuten den Platz wechseln.

Mit etwas Wehmut verliessen wir die Insel und kurze Zeit später fanden wir uns schon wieder in einem Taxi, welches wohl noch etwas älter war als unser Fahrer! Auf einmal fühlten wir uns wie in Cuba…

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18. April 2016

Ferien vom Reisen auf Pulau Perhentian

Stephan&Katja, Position: º/º

Wir freuten uns nach den sehr heissen Tagen in der Stadt Kuala Terengganu, mit bis zu gefühlten Temperaturen über 40°C,…

…so sehr auf den Strand, dass wir sogar einen Tag früher nach Pulau Perhentian reisten. Mit einem vorbestellten Taxi fuhren wir morgens um 8 Uhr los der Küste entlang Richtung Norden. 

 
Nach knapp 1 3/4 Stunden Fahrzeit trafen wir rechtzeitig in Kuala Besut ein um das Boot zur grösseren der beiden Inseln,namens Perhentian Besar, zu erwischen.

 

   

Der freundliche Empfang im Tuna Bay Island Resort stimmte uns zuversichtlich für die kommenden Tage. Das Bungalow konnten wir bereits beziehen und die Kinder durften etwas auf der Gartenterrasse spielen. Kaum fünf Minuten später schreckte uns das Scherbeln eines Glastisches auf. Ojeminé, die Putzequipe kommt bereits angesprungen und versucht den Schaden schnell zu beheben. Uns ist es nirgends recht, waren wir doch noch keine Stunde auf der Insel!
Den Nachmittag genossen wir mehrheitlich im Meer, welches mit seinen 28° sehr zum verweilen einlud. Zurück im Bungalow riefen uns die Kinder von draussen plötzlich, dass Affen vom angrenzenden Urwald auf unseren Bungalowdächern herumturnen. Das war das Highlight des Tages!


  

Abends lernten wir die vorzügliche Küche des Resorts kennen. Wir schlugen unsere Bäuche voll und wollten dann aufs Zimmer. Jedoch wo ist der Schlüssel? Dieser ging leider im Zimmer vergessen. Die Türen schliessen beim zuziehen . Somit benötigten wir Hilfe von der Reception. Diese war leider nicht besetzt, denn sobald der Muezin der Nachbarinsel ruft, verlassen die Gläubigen kurz ihren Arbeitsplatz. Wir würden eine halbe Stunde vertröstet. Bei seiner Ankunft fragte er uns, ob wir Diejenigen seien, welche den Glastisch zerkleinert haben. So einen Einstand hatten wir noch nie! Nun kannten uns alle 😉

Die folgenden Tage genossen wir in vollen Zügen.

    

   
   

 

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