Kathmandu

Waehrend unseren zwei Aufenthalten in Kathmandu, vor und nach dem „Trek“ , machten wir ausser Shopping auch noch etwas Sightseeing. Am Besten nimmt man sich ein Taxi, sollte den Fahrpreis aber immer im voraus abmachen und handeln. Soviel Taxi wie auf diesem Trip sind wir in unserem Leben noch nie gefahren , aber oft ist es die beste Moeglichkeit um von A nach B zu kommen. Die Taxis in Nepal sind noch kleiner als Fiat Panda, da die Strassen sehr eng sind. Somit war es draussen und drinnen eng, wenn wir zu viert in ein Taxi stiegen :-).
Da es nach der Rueckkehr nach Kathmandu um Katjas Magen noch nicht besser stand, entschieden wir uns, auf diesem Trip in Nepal kein weiteres Trekking zu versuchen, so besuchten wir noch einige Sehenswuerdigkeiten, genossen die beiden Tage eines Festivals in Kathmandu und liessen uns von den vielen Shops zum Einkaufen verfuehren…
Aber bereits bei einem Spaziergang durch die Gassen kann man viele schoene, versteckte Dinge entdecken. Versteckte Plaetze oder Stupas

Zusaetzlich wollten wir natuerlich die Buddnath Stupah besuchen. Allueberall in den Gassen von Kathmandu verkaufen sie alle moeglichen Souvenire mit den beruehmten Buddha Augen.

Rund um die Stupah gibt es Dachrestaurants, von welchen man einen herrlichen Blick auf die Stupah und auf die umliegenden Bergketten haette, uns musste der schoene Blick auf die Stupah reichen, aber dieser ist schon wunderbar.

Einen weiteren Tag verbrachten wir damit, die Altstadt und den Durbar Square von Patan, dieser befindet sich etwas ausserhalb der City, zu besuchen. Somit ist dieser Teil weniger ueberlaufen als der Durbar Square mitten im Zentrum von Kathmandu. Wir nahmen uns Zeit und schlenderten durch die wunderschoenen Gassen und genossen die Ruhe ohne hektischen Verkehr verglichen mit Kathmandu. Auch der Durbar Square selbst ist groesser und imposanter als derjenige im Zentrum und ist viel weniger touristisch. Zudem hatten wir das Glueck, dass wir waehrend der Festivalvorbereitungen dort waren. Alles war voller Verkauefer: Gemuese und Fruechte wurden feil geboten, aber vorallem Enten und Huehner. Jeder Verkaeufer hatte mindestens vier Huehner oder Enten kopfueber in den Haenden bis er einen Abnehmer fand, der dann das Gefieder unter den Arm nahm und davon marschierte. Natuerlich versuchten wir, wie immer seit wir in Asien sind, nicht zu nahe an das Geschehen heran zu treten ,wenn wir Gefluegel sehen (Vogelgrippe), doch wir koennen euch sagen, dass ist nicht immer einfach, vorallem etwas auf dem Land draussen, da kommen einem Huehner auf der Strasse entgegen wie bei uns Katzen oder Hunde. Aber es war wirklich eindruecklich das mal mit zu erleben.

Auch wenn man nicht speziell auf die Suche nach Sehenswuerdigkeiten geht und einfach etwas in der Stadt herumspaziert, findet man schoene Sujets.

Der zweite Tag des Festivals war ebenfalls sehr speziell. An diesem Tag steigen alle Nepalesen auf die Daecher und lassen Drachen steigen. Der ganze Himmel ueber Kathmandu war farbig. Einfach wunderbar. Wir stiegen ebenfalls aufs Dach des Hotels und konnten ca. 2 Stunden mit den Knaben und Maedchen des Nachbardaches Drachen steigen lassen, oder es zumindest versuchen ;-). Hier haben sie ganz einfache Drachen mit nur einer Schnur, so haben wir (oder besser gesagt Stephan hatte die bessere Ausdauer) es auch mit Anweisungen des Nachbarsjungen doch nie geschafft, das Ding in die Luefte zu kriegen. Aber es war trotzdem sehr schoen mit den Kindern so lange zu spielen.

Und natuerlich konnten wir Nepal nicht verlassen, bevor wir das Koennen der nepalesischen Naeher nicht ausprobiert hatten. Hier kann man sich auf Bestellung ein bestimmtes Sujet auf alles moegliche Naehen lassen. Manchmal mit weniger, manchmal mit mehr Erfolg.
Nach einigen weiteren Tagen in Kathmandu verliessen wir etwas frueher als geplant Nepal in Richtung Thailand.

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