Die Wartezeit auf den Anschlussflug von Bangkok nach Kathmandu war hart, doch wir hielten uns mit shoppen und Kaffee mehr oder weniger wach ;-)…

Wir sassen auf der richtigen Seite im Flugzeug und hatte eine herrliche Sicht auf das Himalayagebirge. Auf diesem Bild der höchste Berg der Welt, der Everest mit seinen 8’848 Metern.

Endlich waren wir zurück im Land der wunderschönen und hohen Berge, diesmal soll es mit unserem Trek um den Annapurna klappen.
Kurz nach der Ankunft machten wir uns gleich auf in die schmalen Gassen des Thamel, ein Teil der Altstadt von Kathmandu. Hier einige Eindruecke von einem Streifzug durch die fantastische aber auch chaotische und laute Hauptstadt Nepals. Seit unserem Besuch ist es durch noch mehr Verkehr noch lauter und hektischer geworden…

Geschaefte jeglicher Art


Ein hinduistischer Schrein

Unterwegs wurden wir von Schuelern angesprochen, welche Touristen fuer ihre Umfrage suchten. Kaum hatten wir dem Ersten seine Fragen beantwortet, kam der Naechste! Mit etwas „anderen“ Fragen… Es war ganz amuesant mit die Schulkindern zu plaudern, obwohl die Einen mit ihrem Englisch schon bald an Ihre Grenzen stiessen, wenn nicht Fragen aus den Schulbüchern kamen und wir leider kein Nepali sprechen.

Dann gings weiter zu weiteren Tempeln…

…und schliesslich in den Patan, aehnlich dem Durbar Square, beides zwei sehr alte Stadtteile in Kathmandu.


Dieses Gebiet ist inzwischen geschuetzt worden und mit ein wenig Eintrittsgeld der Touristen kann er restauriert und in seinen urspruenglichen Formen mit sehr viel Holzschnitzereien erhalten bleiben.

Bei unserem diesjaehrigen Besuch fiel uns auf, dass vielerorts aus Bambus Schaukeln fuer die Kinder gemacht wurden. Auf diesen „Rittiseili“ wird einem wohl das Adrenalin durch die Adern gepumpt!!!
Am naechsten Tag machten wir einen Ausflug zu der Pashupatinath.

Das Ziel eines jeden nepalesischen Hindus ist es, hier nach dem Tod das sogenannte Himmelsbegräbnis zu bekommen, indem die Seele mit dem Rauch in den Himmel steigt und die Asche den Fluss hinunterfliesst. Meist führt der Ehepartner/In das Begräbnis durch, was sehr anstrengend ist und Stunden dauert.

Natürlich dürfen auch die Yogis an einer solch heiligen Stätte nicht fehlen.
Sie haben sich gelöst von materiellen Wünschen und verbringen den Tag mit Meditieren, Yoga und Beten und sie leben von Almosen. Die Yogis betteln nicht sehr aktiv, meist kriegen sie Spenden von jedem der Ihnen begegnet.

Auch den Affen gefällt es beim Pashupatinath, bei so vielen Menschen hat es immer das Eine oder Andere Feine zum Klauen…

Diese wunderschönen Farben sind alle aus natürlichen Materialien (meist Pflanzenbestandteilen) hergestellt und werden je nach Fest zur Schmueckung der Stirn verwendet.


Der typische tägliche Markt etwas ausserhalb von Thamel.


Diese Szene scheint eigentlich sehr gesittet, etwas das wir während unseres Nepalaufenthaltes nie erlebt haben! Achtet auf den zweiten Toeffahrer von links. Der ist fuer europaeische Verhaeltnisse ziemlich weit auf der Gegenfahrbahn, ein Geisterfahrer!
