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15. April 2016

Kuala Terengganu

Stephan&Katja, Position: º/º

Unser erster Eindruck von Kuala Terengganu war gut. Wir fuhren vom Flughafen mit dem Taxi direkt zu unserer Unterkunft. Dabei fuhren wir aufgeräumten Strassen entlang und von einer Brücke erspäten wir die Moschee welche uns sofort faszinierte.

  
Angekommen in unserer Unterkunft mussten wir zuerst unserem Gastgeber klarmachen, dass das uns offerierte Zimmer für diesen Preis nicht akzeptabel ist. Dank unserer low-budget-traveller Erfahrung klappte dies aber recht gut. Wir kriegten ein neu geputztes Klimagerät (die Filter waren Schwarz obwohl gerade vor 2 Wochen die Monteure da waren und alles kontrolliert hatten!) vom Chef persönlich. Sehr warscheinlich war das Zimmer gerade ausgebucht als die Monteure da waren und so konnte dies nicht gemacht werden 😉 Ja ja und ich heisse Jim Knopf. Auch kriegten wir es hin, dass unsere beiden Moskitonetze sauber im Zimmer aufgehängt werden konnten. Einen Nagel einschlagen durfte ich ja auf gar keinen Fall! Aber auch das Bad lud nicht zum langen verweilen. Von irgendwoher lief permanent Wasser ins Bad, so wurden die FlipFlops kurzerhand zu Badzimmerlatschen umfunktioniert.

 Somit meldeten wir unserem Gastgeber, dass wir nur eine anstatt vier Nächte bei ihm bleiben wollen, was dieser ganz freundlich quitierte.

Es stellte sich heraus, dass dies ein guter Schachzug war, er war danach überaus freundlich und hilfsbereit, in der Hoffnung, dass wir länger bleiben.

Das taten wir dann auch, mangels bezahlbarer, guter Alternativen. Aber davon erfuhr er natürlich nichts;).

Der zweite Eindruck war immer noch gut, die Gebäude nahe des Zentrums waren mit schönen Details.

   

  
   

Tabea wollte danach ihre Karte abschicken. Kein Problem, die Post ist gleich um die Ecke.

  
Ob wir den richtigen Knopf erwischt haben?

  
Und dann den richtigen Briefkasten?

    
 
Gegenüber gab es etliche einladende Fruchtstände.

   
 Wir wollten endlich eine Durian Probekosten, obwohl die Übersetzung „Stinkfrucht“ Nichts Gutes erahnen lässt. So schlimm war’s dann nicht, aber unsere Lieblingsfrucht wird es nicht werden. 

Wieso sie Stinkfrucht bemerkten wir erst später. Die restlichen eingepackten Früchte parfümierten nicht nur unseren Rucksack sondern unsere gesamte Umgebung. Deshalb gibt es extra Verbotsschilder dieser Frucht in Hotels und Flughäfen.

  

Da schmeckte uns die Nanga (Jackfruit) schon wesentlich besser.

  
Ansonsten war der Aufenthalt geprägt von der Suche nach einer wasserdichten, stossresistenten Kamera, damit die Kinder aus ihrer Perspektive fötelen können und dem organisieren der weiteren Reisestationen.

Natürlich wollten wir die Kristallmoschee auch noch von Nahem unter Augenschein nehmen.

  
  
Von aussen spiegelt es überall.

  

Innen war sie dann weniger imposant, aber da sind wir wohl von Oman verwöhnt.

  
  
Das unterhaltsamste war, dass wir Flavio nur mit grosser Mühe davon abhalten konnten, auf dem Teppich einen Purzelbaum zu schlagen, die Anderen setzten doch auch immer dazu an😂.

  

Die Schildkrötengasse, welche auf die Bedrohung der Tiere an der Ostküste hinweisen sollen, war dann eher enttäuschend schnell gesehen (nach langer Suche, da der Stadtplan nicht alle Strassen zeigte).

  
  

Der Spielplatz daneben war dann schon länger interessant. Wir staunen immer wieder, wie die Kinder in dieser Hitze noch die Energie aufbringen, auf jedem Spielplatz pausenlos herum zu springen. Das gibt uns älteren Semestern 😉 eine willkommene Rast, leider fehlt bei den Spielplätzen oft ein schattiges Bänkli, aber fast immer alles mit Fallschutzmatten ausgelegt.

Weitere Eindrücke der Stadt.

  
Unsere Zmorgenoasee mit Tee Tarik, sehr fein.

  
Aufgehängte, schattenspenden Regenschirme.

Auch hier ist eine Chinatown  
Wohnbatterien   
Die Kontraste sind extrem.

  

Autolifte statt Parkhäuser  
  
Da muss Mann durch

  

Frühstück auf dem Zimmer, früh geht’s ab auf die Insel  


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