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6. April 2006

Loesung der Umfrage 13

„Mit welcher Geschaeftsart laesst sich in Chile am meisten Geld verdienen?“

Baeckerei: Die Chilenen sind richtige Suesswarenliebhaber, doch obwohl wir keine Erfolgsrechungen studiert haben, denken wir, dass es nicht auf den ersten Platz reicht, da das Preis-/Leistungsverhaeltnis im Gleichgewicht steht.

Kaffee: Da wuerde eher Australien mit den unzaehligen Kaffehaeusern den ersten Preis verdienen.

Apotheke: Bingo, das ist es. Uns wurde gesagt, dass die Chilenen wegen jedem Bobochen und Wehwehchen zur Apotheke rennen. Und obwohl es innerhalb von 50 Metern meist mind. 3 Apotheken hat (so was habt ihr noch nie gesehen!) sind die Schlangen wirklich so lang, dass man dieser Aussage Glauben schenken kann. Und die Preise von Pharmazeutika sind nicht viel tiefer als in der Schweiz !

Papeterie/ Buchhandlung: Die Buchlaeden geben sich arg Muehe pro verkauftes Buch extrem viel Gewinn zu machen. D.h. fairerweise muessen wir sagen, wir wurden belehrt, dass der Staat das Interesse hat, dass die Buecher teuer und deshalb fast unerschwinglich sind, um das Bildungsniveau nicht ins Gefaehrliche steigen zu lassen (wenn ihr wisst, was damit gemeint ist…). Und wir haben es am eigenen Leib erlebt. Wir koennen ja nicht immer unzaehlige Lonely Planets der verschiedenen Laender mitschleppen, sondern kaufen diese immer,wenn es aktuell wird. In Chile suchten wir wie die Wilden, fanden in Santiago einen einzigen Laden ganz ausserhalb, der englische Buecher anbot, und das zum 3fachen Preis des offiziellen USD-Preises. Unser Bolivienfuehrer ist deshalb ein Juwel!

Plastifizier-/ Laminiergeschaeft: An jeder Strassenecke gibt es sie. Und alle lassen alles plastifizieren oder laminieren. Doch mit den niedrigen Preisen, die sie verlangen kommen sie sicher auf keinen gruenen Zweig bei der Karriere „vom Tellerwaescher zum Millionaer“.

Doch bitte behaftet uns nicht auf diese Vermutungen 😉


2. April 2006

Altiplano, Natur ganz pur

Ab Iquique sollte unsere Tour ins Altiplano starten. Zwei Tage frueher haben wir uns schon eingenistet, um auch diese Stadt noch etwas kennen zu lernen. Dort hat es ebenfall eine ganz schoene Fussgaengerpassage, die wie in Wild West Filmen waren nur die Frontseiten wunderschoen restauriert und gepflegt, dahinter broeckelte es gewaltig. Aber zum entlangschlendern trotzdem schoen. Wieder einmal war Sonntag, und wieder einmal wie schon so oft auf unserer Reise wuneschten wir uns, dass es ein normaler Wochentag sei (das sollte uns zu Hause auch mal passieren 😉 ). Nach ueber eineinhalb Stunden Iquique nach einem offenen Kaffee ablaufen, um ein Fruehstueck zu bekommen wurden wir dann exzellent fuer unsere Muehen belohnt. Wir entdeckten Hotelgaeste durch ein Fenster beim Morgenschmaus. Zielstrebig steuerten wir an die Recepcion dieses pikfeinen 4 Sterne Hotel am Plaza Prat und fragten, ob das Restaurant auch fuer Gaeste ausserhalb zugaenglich sei. Der Herr an der Reception bejate und wir stuermten in die gute Stube. Die Serviertochter meinte dann aber, es sei nur moeglich, ebenfalls das Buffetfruehstueck zu nehmen, wir koennten nicht a la carte bestellen. Sollte das schon das Ende unseres Gluecks sein? Aber nein, als wir den Preis erfragten, war fuer uns klar, das ist ein sensationelles Angebot. Fuer nur CHF 7.50 pro Person konnten wir in dem 5 Sterne Restaurant (noch einen mehr als das Hotel) uns die Magen voll schlagen mit allem was das Herz begehrt. Wir waren lange da und standen oft auf um zum Buffet zu laufen um alle Koestlichkeiten zu versuchen … 🙂


Plaza Prat


Fussgaengerpassage

Nach zwei Tagen in der hektischen Stadt Iquique, verabschiedeten wir uns ins Altiplano von Chile. Auf der Wegfahrt konnten wir noch einen letzten Blick auf die Stadt und die beruehmte grosse Duene (Dragonhill) werfen, danach kam bald schon die Atacamawueste und es wurde immer heisser. Unsere erste Station war die verlassene Salpeterfabrik von Santa Laura. Wie ein Gespenst ragt sie aus dem Nichts. Bei der Gruendung des Salpeterwerks gehoerte das der Ort noch zu Peru, doch nach dem Salpeterkrieg oder auch Pazifikkrieg gehoerte das Territorium zu Chile. Die Chilenen verdienten sich eine goldige Nase mit der Foerderung von Nitrat (Salpeter) ein Grundstoff fuer Schiesspulver und Duengerherstellung und die Wirtschaft boomte. Doch als die deutschen das synthetische Nitrat erfanden, fiel diese Haupteinnahmequelle fuer die Chilenen aus und das Salpeterwerk und die dazugehoerige Arbeiterstadt Humberstone wurden 1960/61 verlassen und der Erosion uebergeben. Auch diese Geisterstadt war ein Ziel unserer Reise. Mitten in der Wueste wurde diese Stadt erbaut, mit Theater, Schule und sogar einem riesigen Schwimmbad ! ! !


Santa Laura


Das Schwimmbad von Humberstone

Dann ging es weiter in die Hoehe wir hatten an diesem Tag viele Hoehenmeter zu verdauen. Von 0 m ueber Meer, auf ueber 4’000m und schlafen auf 3’600m, das machte uns recht zu schaffen. Doch zuerst genossen wir die Fahrt in vollen Zuegen und mal fuer vier Tage nicht um Essen oder Unterkunft besorgt zu sein war toll.
Obwohl das Wetter schlechter wurde 🙁 in der Atacamawueste regnets ja nie aber im Altiplano dann eben umso mehr… Zuerst ging es nach Huara, der letzten Ortschaft vor dem Altiplano fuer das Mittagessen. Dort tranken wir zum Essen unseren ersten „Mate de Coca“, ja ihr habt richtig gelesen, dass soll gegen die Hoehenkrankheit helfen.


Mate de coca…


…und seine Auswirkung?

Dann besichtigen wir den beruehmten „Gigante de Atacama“. Das war frueher ein zeremonieller Ort unter freiem Himmel (hier koennen sie das schon unter freiem Himmel machen, es regnet ja nie in der Wueste). Auch daneben hat es noch Geoglyphen, man nimmt an, dass sie Sonne und Mond darstellen. Doch eigentlich sind in dieser Kultur alles Vermutungen, da keine Schriftstuecke die Geschichte ueberlieferten.
Dort lernen wir auch das erste Mal, wie wir dann jeden Morgen beten sollen, dass uns nichts passiert waehrend der Reise, das Wetter beschwoeren und unseren Jeep. Wir opfern „Pacha Mama“ (Mutter Erde) und „Tata Inti“ (Vater Sonne) einige Kokablaetter. Dieses Ritual wiederholen wir in den folgenden drei Tagen jeden Morgen.


Gigante de Atacama („Restauriert“)

Dann kommt leider mit der Reise in Richtung Altiplano auch das schlechte Wetter und als es zu regnen beginnt verwandelt sich die Strasse in einen Bach. Schade, es waere eine wunderschoene Umgebung mit sehr vielen Farbenspielen, aber ohne Sonne…
Als der Regen aufgehoert hat werden wir fuer den ersten „Trek“ ausgeladen. Eigentlich ist es ein kurzer Spaziergang auf eine Anhoehe, doch Stephan spuert den Hoehenunterschied von 4’000m und es wird zu einer anstrengende Wanderung. Oben steigen wir wieder in den Jeep und fahren weiter. Schon bald sehen wir die ersten Lamas und Alpacas (mittlerweile koennen wir die vier Arten auch unterscheiden 🙂 ). Ein junges Alpaca sitzt am Strassenrand und unser Fuehrer meint, es sei ca. 3 Tage alt und kurz vor dem verhungern. Er bringt es zur nahen Alpacaherde, doch dort findet es keine Mutter, die ihm Milch gibt. Es geht von der Herde wieder weg. Er meint, es haette keine Ueberlebenschance hier, denn es sei schon so schwach, dass es die folgende Nacht nicht ueberstehen wuerde und packt es kurzerhand in den Jeep. Am Anfang steht das kleine Alpaca neben Katja auf dem Sitz und droht sie anzuspucken, doch mit Streicheleinheiten von Stephan und Ihr laesst es sich bald beruhigen und legt sich auf den Boden.

Im naechsten Dorf fragt unser Fuehrer nach einer Babyflasche um dem Kleinen Milch zu verabreichen. Eine aeltere Frau quetscht uns aus und fragt, wo wir das Kleine gefunden haetten, das waere sicher Ihres. Wir verweisen auf den Fuehrer und sagen Ihr, dass sie das mit ihm verhandeln soll. Mittlerweile kommt eine andere alte Frau mit einer Babyflasche zurueck und beginnt das Kleine zu fuettern.

Der Fuehrer meint, es sei besser, das Kleine bei Ihr zu lassen und gibt ihr Milch mit (hier oben gibt es keine zu kaufen, doch er hat alles dabei), damit sie fuer das Junge sorgen kann. Nach anfaenglicher Abneigung posiert sie nun stolz mit uns allen fuer ein Photo mit ihrem neuen Alpaca und bittet uns innigst, ihr das Bild dann zukommen zu lassen (was wir in der Zwischenzeit natuerlich auch gemacht haben).

Danach geht unsere Fahrt weiter und langsam beginnt es zu daemmern, sodass wir von der Umgebung nicht mehr allzuviel mitbekommen.
Als wir im Dunkel in unserer Herberge ankamen, hiess es zuerst mal das Gepaeck ueber eine 45Grad steile Holzleiter in den zweiten Stock zu schaffen und sich auf dem WC den A… abfrieren (sorry 😉 ) bevor es zum Abendessen ging. Mmh zuerst gab es eine herrliche Suppe. Die konnten wir gut gebrauchen, sassen wir doch mit unseren Faserpelzen und Regenjacken am Tisch, da kam die warme Suppe wie gerufen. Und dann kam die Koechin doch tatsaechlich mit zwei Tellern Spaghetti aus der Kueche. Wow, unsere Augen strahlten. Doch das strahlen nahm ab, je naeher sie an den Tisch kam und als der Teller so vor uns stand war das Strahlen endgueltig versiegt. Die Bolognesesauce miefte, sowas hatten wir noch nie erlebt! Es bruacht ja viel bis Stephans Nase sich ebenfalls ruempft und er Katja fragend anguckt ;-). Eins war klar, das Fleisch essen wir nicht. Stephan ueberwand sich ein Stueck zu versuchen, er meinte, wie Kaugummi. Ich fragte nach, was es fuer Fleisch ist, Alpaca (das ist eine Art Lama). Das 2boeckelte“ noch schlimmer als das Yak-Fleisch in der Mongolei. Ohne das Fleisch waren die Spaghettis zwar essbar, aber den Geschmack hatte die Sauce trotzdem schon ein wenig angenommen. Oh bella Italia ! ! !
Die Uebernachtung war dann in einem kleinen klammen Holzkaemmerlein mit zwei Wolldecken und einem Teppich als Waermespender in einem knarrenden Bett, welches uns bei jeder Bewegung wieder aus dem Schlaf riss. Die Erholung haette besser sein koennen… doch das Bild das sich uns morgends aus dem Fenster bot, liess uns diese Nacht schnell vergessen.


von der Terasse mit Lamas und Bergen

Am naechsten Morgen nach einem kurzen Ausflug ins Doerfchen Colchane, wo wir im Supermarkt (das sind hier zwei umgebaute Wohnwagen) Wasser, Brot und Bananen einkauften ging es wieder raus in die Natur.
Die folgenden zwei Tage standen dann ganz unter dem Stern des von verschiedenen Nationalpaerken, der Salar de Surire (einer Salzwueste) und dem Altiplano und einigen schoenen Doerfchen. Wir sahen wunderschoene Landschaften, viele Tiere, welche wir manchmal viel interessanter fanden als eine Hoehle, die frueher bewohnt war, bei der man aber eigentlich nichts sehen konnte.


Salar de Surire


Flamingos

Die vier verschiedenen typischen Alpentiere des Altiplano, auch wir hatten anfangs Muehe, sie zu unterscheiden…


Lama


Alpaca


Vicuña


Guanaco, wiehert wie ein Pferd 🙂

Immer wieder konnten wir ganz alleine die schoene Natur durchwandern und die verschiedenen Stimmungen geniessen, obwohl es meist gerade waehrend unserer Wanderungen wieder zu regnen drohte… (scheint jemand auf dieser Reise wirklich etwas dagegen haben, uns Sonnenschein bei Wanderungen zu bescheren 😉 )


im Hintergrund der 6342 Meter hohe aktive Vulkan Parinacota


Die beruehmte Kirche des Doerfchens Parinacota, sieht bei gutem Wetter fantastisch aus…


Vizcachas

Zweimal machten wir auch einen Abstecher in heisse Quellen zum Baden. Beim ersten Mal hielten die Quellen tatsaechlich was sie versprachen und waren viel zu heiss fuer ein Ganzkoerperbad. Stephans Fuesse und Waden waren nach ca. 10 Minuten Bad fuer den ganzen restlichen Tag aufgeheizt, als ob er dies noetig haette ;-).


Horiol und Stephan bei Salar de Surire…


…und Stephans Fuesse danach 🙂

Beim zweiten Mal mussten wir uns das Bad redlich verdienen. Die Zufahrtsstrasse war gesperrt, da das gedeckte Bad geschlossen war. So mussten wir die restlichen 120m Hoehenmeter (von 3’900m auf 4’020m) unter die Fuesse nehmen. Da uns die Hoehe sowieso schon waehrend den ganzen Tagen zu schaffen machte war dies ein langwieriges Unterfangen und Katja musste dafuer spaeter mit extremen Kopfschmerzen buessen. Dafuer hatten wir die Quelle fuer uns alleine (doch die Natuerliche hat uns viel besser gefallen).


…auch hier waren wir aber zusaetlich auf der Pirsch nach Tieren

Immer wieder kamen wir in abgelegene Doerfer und unser Fuehrer, der schon seit 25 Jahren solche Touren durchfuehrt konnte es immer wieder arrangieren, dass wir in kleinen Beizli was typisches der Region verzehren durften. Die Auswahl war meist Alpaca, Alpaca oder Alpaca, doch so schlimm wie am ersten Abend roch und schmeckte es nie mehr :-).


Doerfchen Socoroma

Wenn wir dann schon mal in einem Doerfchen waren, goennten wir uns den Luxus, eine richtige Toilette aufzusuchen, denn da wir wegen der Hoehe viel trinken mussten fanden unsere Erleichterungen meist irgendwo hinter einem Busch statt.


Toilette in Parinacota

Waehrend unser Fuehrer gegen die Hoehenkrankheit unermuedlich Kokablaetter kaute, wir haben es neben dem Tee nur einmal versucht, hielten wir uns an grossen Wasserkonsum und Chachacomatee (der ist aus einem Kraut dieser Hoehen und sollte gegen Kopschmerzen helfen) der leider bei uns seine Wirkung verfehlte.

Zwei Naechte verbrachten wir im herzigen Staedtchen Putre auf 3’550m ueber Meer. Dort konnten wir uns in einem ganz gemuetlichen Restaurant verpflegen und zu Abwechslung gab es neben Alpaca auch mal Huehnchen (wenigstens haben sie es uns als das verkauft) oder etwas Vegetarisches (wie man sowas gut finden kann koennen die Chilenen hier oben eigentlich nicht nachvollziehen).


Putre


Horiols, Stephan und Katja

Am letzten Tag sollte es dann nur noch abwaerts gehen. Doch zuerst liessen wir uns die Chance nicht nehmen, einen ehemaligen noch recht gut erhaltenen Inkapfad entlang zu wandern. Ab und zu hatten wir schon unsere liebe Muehe, nun zu entscheiden, welches der Pfad und welches das Flussbeet darstellte (denn das war auch ausgetrocknet) und an schlechten Stellen, wo die „Pflaesterung“ der Inkas nicht ueberlebt hat, sah der Pfad wirklich aus wie ein Flussbeet. Und die Inkas bauten diese weiten Wege ja immer in der Naehe eines Flusses, um das Wasserproblem zu loesen. Doch mit dieser Bewanderung des Inkapfades ging ein weiterer Traum von Stephan in Erfuellung und auch Katja genoss die schoene Umgebung in vollen Zuegen.


Auf dem geschichtstraechtigen Inkatrail

Danach stand dann noch ein Museum zum Abschluss auf dem Programm, doch wir waren von den vier Tagen so auf dem Hund (vorallem Katja), dass wir das eigentich sehenswerte Museum mit super deutschen ! Dokumentationen nur gerade streiften.
Ingesamt haben wir es sehr genossen in den Hoehen, ohne Kopfschmerzen waere es sicher noch angenehmer gewesen, und wir haben auch etwas Einblick in das harte Leben der Bewohner des Altiplano bekommen. Und denken es ist mit dem Leben im Tibet zu vergleichen. In den ganzen vier Tagen haben wir zum Beispiel niemanden gesehen, der richtige Schuhe anhatte, immer nur barfuss in den Sandalen, obwohl wir sehr oft sehr froh um unsere warmen Sachen und Wanderschuhe waren. Die Gesichter und die Haut der Bewohner ist auch dementsprechend von der Natur gezeichnet. Zudem haben die meisten auch keine Befoerderungsmittel. Einmal hat uns eine alte Frau angehalten und innigst gebeten, sie mitzunehmen, sie sei so muede und schon mehrmals verregnet worden und es dunkle bald. Sofort haben wir unsere Sachen verraeumt und sie hievte sich mit ihrem Buendel und ihrer Spindel ins Auto. Ein strenger Geruch schlug uns entgegen, doch diese Frau verkoerperte die typische Einheimische und wir waren sehr angetan, dass wir ein solche Begegnung in entspannter Atmosphaere haben durften, denn sonst sind alle immer sehr auf Distanz aus Angst, dass man ein Foto von Ihnen machen will. Die Zeiten der guten Schnappschuesse sind hier endgueltig vorbei. Und nochmals zuerueck zu ihrer Spindel, alle Frauen hier haben immer eine Spindel dabei und spinnen die Wolle zu feinem Faden, egal ob sie am Laufen sind, irgendwo sitzen oder ihre Herde hueten. Und sie sind unglaublich geschickt mit den Haenden. Schon bald liess sie sich wieder ausladen und Stephan hatte die Moeglichkeit, in Ihr Buendeli zu sehen, alles frisches Fleisch. Sie war wohl gerade mit einem Alpaca beim Metzger gewesen. Dies erklaerte auch einen Teil des strengen Geruchs.

Schlussendlich kamen wir gluecklich aber erschoepft in Arica, der noerdlichsten Stadt von Chile an und ruhten uns einen Tag aus.


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