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4. Februar 2006

Suedostkueste und Sydney

Unser naechstes Ziel war Narooma, um von dort einen Ausflug auf das Naturreservat der Montague Island zu unternehmen. Doch den Weg dorthin legten wir der Kueste entlang, auf dem Touristdrive zurueck, nicht auf dem schnelleren Highway. Leider spielte das Wetter nicht so mit und die schoene Kueste zeigte sich uns nicht in ihrer vollen Pracht, doch wir haben doch einige lohnenswerte Abstecher gefunden. Z.b. “ The Pinnacles“ vor Merimbula und das historische Staedtchen Tilba Tilba

Die Jugi in Narooma koennen wir ebenfalls waermstens weiterempfehlen.
Ein gemuetliches Haus mit einem Hot Top im Garten, eine Wohltat

Abends war ganz klar, TV Time. Wir mussten doch verfolgen, was unserer Schweizer Tennisasse hier in Melbourne machten. Auch der Besitzer der Jugi war ein Roger Federer Fan (wie viele Australier) und wollte nach seinem Sieg mit uns anstossen, doch Reisen macht muede und unsere Augenlider waren schwerer als der Wille und so konnte er erst am naechsten Tag von „Rogi“ vorschwaermen.
Der Himmel war wiedermal bedeckt, als wir uns mit einem Boot Richtung Montague Island aufmachten. Und wie meistens, wenn wir auf ein Boot gehen, gab es starken Wellengang. Das setzte Katja wieder arg zu, sodass sie die ersten Minuten, wo wir uns der Seeloewenkolonie naeherten nicht so geniessen konnte. Danach war es weniger der Seegang, sondern schon eher die Ausduenstung der Seeloewen (wer schon mal in San Francisco war, weiss von was wir sprechen), die unseren Magen zu schaffen machte :-/.
Danach verbrachten wir fast zwei Stunden auf der Insel, leider bei bewoelktem Himmel, was das Erlebnis betraechtlich schmaelerte, doch die Fuehrung war sehr gut und liess uns spueren, was fuer ein einsames, isoliertes Leben die Leuchtturmwaechter mit ihren Familien auf dieser Insel verbrachten.

Vor Ulladulla wollen wir Beiden unbedingt noch einen Abstecher an die Pebblybeach machen. Dort sollen auch am hell heitern Tag Kanguruhs direkt am Strand grasen. Wir hatten nun zwar schon einige Kanguruhs gesehen, doch die gibt es ja nur hier und wir konnten der Versuchung nicht widerstehen nochmals einige zu beobachten. Nach der ersten Enttaeuschung am Strand, der Wind war stark und es hatte keine Kaenghis, entdeckten wir im Wald und in einem geschuetzten Garten eine ganze Gruppe friedlich beim Grasen. Faszinierend. Auch ein weiterer Kokkaburra machte uns seine Aufwartung mit seinem Gelaechter und nebenan beim Campingplatz war alles voller Papageien.


Photo fuer Adleraugen, seht ihr die Kaenghis?

Auch am naechsten Tag war eher grau als blau angesagt (einer der schlechtesten Sommer, wie uns die Australier versicherten). So entschlossen wir uns, statt die Kueste abzufahren, einen Abstecher ins Landesinnere zu den Fitzroi Wasserfaellen zu machen. In diesem Wetter muessten doch wenigstens die eindruecklich sein. Es hatte eine mystische Stimmung um die 81m hohen Faelle mit dem Nebel doch nur eine kleine Rinnsale fand den Weg hinunter.
Da war das Blowhole in Kiama dann doch spektakulaerer!

In Wollongong, einer Industriestadt, mit weniger Charme als Newcastle besuchten wir einen chinesichen Tempel. Der Tempel selber war ganz neu und nicht sehr eindruecklich, heutzutage ist das prunkvolle Bauen viel zu teuer, doch der angelegte See mit den vielen Lotusblumen war schoen.

Am 26. Januar, dem Australian Day (Nationalfeiertag) wollten wir moeglichst schnell nach Sydney, wurde doch so stark Werbung fuer die Festivitaeten an diesem Tag gemacht. Doch beim Darling Harbour ist mehrheitlich OpenAir Stimmung und etwas Chilbi, doch sonst laueft bis am Abend nicht viel. So entschliessen wir uns, ins Aquarium zu gehen. Eine gute Entscheidung, es hat kaum Leute. Die beiden groessen Becken sind sehr eindruecklich. Man hat die Moeglichkeit, die Haie, Rochen usw. von unten (in Glastunnels) zu beobachten. Den Rest des Aquariums haben wir schnell gesehen. Fuer den Abend lassen wir uns in einem Restaurant nieder, das den Balkon direkt ins Hafenbecken des Darling Harbour richtet. Dort verkoestigen wir uns bis das Feuerwerk kommt. Nicht so riesig wie das an Silvester, aber ebenfalls schoen. Wir haben mehr Glueck, da unser Nationalfeiertag nicht so nahe zu Silvester liegt.


Feuerwerk am Australian Day

Am naechsten Tag besuchten wir per Velo den Olympiapark, eines sehr schoen Anlage, nur schade, dass sie nicht mehr so gebraucht wird.

Und zum Abschluss wollten wir noch das schnellste Becken der Welt ausprobieren und schwammen wieder einen Kilometer im Becken der Weltrekorde und tatsaechlich, auch wir waren schneller 😉

Der naechste Tag stand im Zeichen der Beaches. Wir zeigten Ruth und Juerg das Bondibad, doch leider waren der Seegang heute zuwenig rauh (wir hatten wieder mal herrliches Wetter) und das Schwimmbecken wurde nicht mit riesigen Wellen ueberspuehlt, so wollten wir uns lieber an der Cogeebeach in die Wellen legen. Doch das erwies sich als schwieriges Unterfangen, denn fast der ganze Strand war wegen Wettkaempfen gesperrt. Doch dies war eindruecklich zum Zuschauen, wie sie mit den Ruderbooten durch die Wellen preschten.

Danach war es an der Zeit, uns von Ruth und Juerg fuer die naechsten Monate zu verabschieden. Wie immer fiel uns dies schwer. Wir hatten schoene, interessante und abwechslungsreiche Tage miteinander verbracht und sie mussten fuer den Abflug nach Brisbane zurueck. Herzlichen Dank fuer alles 🙂 Unser Flug war am 1. Feb. ab Sydney, so schauten wir uns noch den Rest von Sydney an, den wir vor unserem Loop nach Melbourne noch nicht gesehen hatten. Und hier eine Zusammenfassung der Eindruecke von Sydney.


Arkade in Weihnachtsstimmung


OpenAir Kino mit sensationellem Hintergrund und Vorpremiere von „The Producers“


Operahouse von innen


…und von aussen


Harbour Bridge


Darling Harbour, hier verbrachten wir viel Zeit, einfach nur mit Schlendern

nochmals Darling Harbour, weil’s hier so schoen war 🙂


The Rocks


Neue Appartements bei den Docks, wir kamen nicht nur einmal und auch nicht nur einmal ins Traeumen


Wooloomooloo Appartements


Gut war das nicht unser Mietauto 😉


Liveuebertragung des Finals auf Grossleinwand vor dem Operahaus, gute Stimmung war garantiert!

Alles in Allem hat uns Sydney sehr gut gefallen, falls wir wiedermal nach Australien kommen, koennten wir gut wieder ein paar Tage in dieser Stadt verweilen.


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